KI-Betrug mit Andreas Gabaliers Stimme: Schlagerstar wird Opfer gefälschter Krypto-Masche

Der Schlagersänger ist das neueste prominente Opfer einer perfiden Betrugsmasche im Internet. Wie unter anderem oe24.at und ein dpa-Faktencheck berichten, wurde die Stimme des Schlagerstars mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) geklont und in einem gefälschten Interview auf einer Fake-ORF-Website eingesetzt. Das Ziel: Nutzer zu betrügerischen Krypto-Investitionen verleiten.

In dem Video-Clip spricht ein angeblicher Andreas Gabalier fließend Englisch und wirbt für vermeintlich sichere Anlagemöglichkeiten im Kryptobereich. Die Seite, auf der das Interview erscheint, wirkt auf den ersten Blick täuschend echt: Das ORF-Logo ist eingeblendet, das Design erinnert stark an seriöse Nachrichtenseiten.

Doch der Sänger hat niemals an einem solchen Interview teilgenommen – das gesamte Material wurde mit Voice-Cloning-Technologie künstlich erzeugt.

Immer häufiger geraten Prominente ins Visier solcher KI-Betrugsversuche. Dabei werden echte Sprachaufnahmen genutzt, um mithilfe künstlicher Intelligenz eine täuschend echte Stimme zu erzeugen. Diese wird dann in Fake-Videos oder gefälschten Interviews eingebaut – wie im Fall von Andreas Gabalier.

Andreas Gabalier ist nicht allein: Auch Armin Assinger, Mirjam Weichselbraun und Alexander Van der Bellen wurden bereits für ähnliche Scams missbraucht. Ein besonders drastischer Fall: Ein Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung verlor nach einem gefälschten Video mit Weichselbraun über 18.000 Euro – vom angeblichen Gewinn von 50.000 Euro fehlt jede Spur. Assinger kündigte bereits an, rechtliche Schritte einzuleiten, um gegen die Fälschungen vorzugehen.

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