Gitte Haenning über ihre Kindheit im Rampenlicht: "Ich musste, ich wollte nicht"

Der Schlagerstar zählt zu den erfolgreichsten Schlagersängerinnen Europas. Doch ihr früher Start ins Showbusiness war alles andere als ein Kindheitstraum – wie sie jetzt in der „NDR Talk Show“ offenbart. Die 78-Jährige spricht über die Schattenseiten ihrer Karriere als Kinderstar und warum sie den frühen Ruhm nur mit gemischten Gefühlen betrachtet.

🎤 Früher Ruhm – doch ohne eigene Wahl

Bereits mit acht Jahren wurde Gitte Haenning auf die Bühne gedrängt. In der NDR-Sendung erzählt sie:

„Meine ganze Familie wollte es – ich nicht. Ich musste mit acht Jahren in die Öffentlichkeit treten. Lust hatte ich keine.“

Besonders tragend war die Rolle ihres Vaters, Otto Johansson, eines dänischen Liedermachers. Aus finanzieller Not sei Gitte zur Hoffnungsträgerin der Familie geworden. Das Leben als Kinderstar war für sie nicht nur aufregend, sondern oft auch belastend.

„Ich konnte mich als Kind nie artikulieren.“

⭐ Karriere-Highlights und der Durchbruch in Deutschland

Trotz des schwierigen Einstiegs gelang Gitte Haenning eine beeindruckende Karriere. Mit dem Hit „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ landete sie einen Nummer-eins-Erfolg in Deutschland. Zusammen mit Rex Gildo bildete sie in den 60ern das Traumpaar des deutschen Schlagers.

Ein weiterer Meilenstein: 1973 trat die gebürtige Dänin beim Eurovision Song Contest für Deutschland an – mit „Junger Tag“ erreichte sie den 8. Platz.

🎭 Wandel zur Pop- und Musicalkünstlerin

In den 1980er-Jahren verabschiedete sich Gitte Haenning vom klassischen Schlager. Sie entwickelte sich zur vielseitigen Künstlerin, die auch im Pop-Genre und in Musicals große Erfolge feierte.

Heute blickt sie auf eine über sieben Jahrzehnte währende Karriere zurück – mit neuer Musik und einer kommenden Konzerttournee, die ihre künstlerische Vielfalt unter Beweis stellt.

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