"Idioten": Matthias Reim schimpft über Querdenker, die die Coronaregeln mit dem Dritten Reich vergleichen.

Seit zwei Jahren kursiert auf der Welt nun das Coronavirus. Um die Pandemie einzudämmen, entfallen seitdem zahlreiche Veranstaltungen- vor allem Kulturschaffende leiden unter den Maßnahmen. Auch Schlagersänger Matthias Reim musste schon viele seiner Konzerte absagen.

Der 64-Jährige zeigt im Interview mit der "Augsburger Allgemeine" Verständnis für die Maßnahmen, denn die Gefährlichkeit des Virus stellt er nicht infrage. Dafür sind dem Sänger aber die Corona-Leugner ein Dorn im Auge. Vergleiche zu den Entwicklungen im Dritten Reich findet er lächerlich.

Reim findet durchaus auch selbst, dass die Deutschen gerade in einer schwierigen Zeit lebten. Allerdings weiß er aus erster Hand, dass es einen himmelweiten Unterschied zwischen Impfen und Maskentragen und der Nazizeit gibt: "Auch ich habe Gespräche mit meiner Großmutter führen dürfen, die ich immer wieder gefragt habe, wie das 1943, 1944 oder 1945 war" berichtet der Schlagerstar. Seitdem wisse er: "Nichts ist mit dem Elend unserer Eltern und Großeltern zu vergleichen, dagegen ist die Corona-Epidemie ein Lacher.".

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